Was ist Neurofeedback ?

Geschrieben von am 12. November 2015 | Abgelegt unter Allgemein

Neurofeedback gibt uns die Möglichkeit unbewusste Nervenaktivität optisch darzustellen und diese dadurch bewusst zu steuern/ zu verändern. Beim Neurofeedback werden Elektroden am Kopf angesetzt. Diese zeichnen die Hirnaktivität während der Übung auf. Bewusste Veränderungen, wie zum Beispiel Anspannung zeigt sich z.B. in einem Ansteigen der Kurve. Der Proband kann dies sehen und versucht bewusst die Steuerung zu übernehmen. Neben abstrakten Kurven ist dies auch mit Filmen möglich, die stoppen, wenn der Proband sich nicht ausreichend fokussiert oder motorische Unruhe zeigt. Neurofeedback hilft bei mehrneurofeedback

Wortschatz erweitern

Geschrieben von am 23. Oktober 2015 | Abgelegt unter sprachentwicklung

Bücher und Arbeitsblätter sind eine tolle Sache, doch den Wortschatz erweitert man besser, wenn man die Dinge anfasst. In “Begriff” steckt ein sehr wichtiges Wort: GREIFEN

So entwickelt sich der kindliche Wortschatz: http://www.fon-praxis.de/logopädie/sprachstörungen-kinder/wortschatz/

Computer-Stimmanalyse

Geschrieben von am 22. Oktober 2015 | Abgelegt unter Allgemein

Neu bei uns im Fon Institut: Computergestützte Stimmdiagnostik

Ab sofort führen wir im Fon Institut Stuttgart neben unserer funktionellen Diagnostik auch eine Computer-Stimmanalyse durch: http://www.fon-praxis.de/2015/10/22/computer-stimmanalyse/

Ergotherapie zum Anfassen – Plätzchen backen

Geschrieben von am 10. Dezember 2014 | Abgelegt unter Ergotherapie

Zusammengetragen vom Team Ergotherapie Bad Cannstatt unter der Leitung von Anna Wittmann

Beim Backen können viele Fähigkeiten und Kompetenzen trainiert werden. Unten wollen wir Ihnen einige Beispiele nennen.

•                Handlungsabläufe / -planung

•                Merkspanne

•                Abwechselnde Interaktion (Turn-taking)

•                Wortschatz / Satzbau

•                Narrative Fähigkeiten

•                Anleitungen, Schritt-für-Schritt-Vorgehen

o                Textverständnis

o                Lesen

•                Sprachverständnis

•                Hand-Hand-Koordination

•                Auge-Hand-Koordination

•                Feinmotorik / Graphomotorik

•                Kraftdosierung

•                Grobmotorik

•                Visuelle Wahrnehmung

•                Taktiere, olfaktorische und gustatorische Wahrnehmung (fühlen, riechen und schmecken)

•                Körperwahrnehmung

•               Soziale Kompetenzen (Absprachen treffen, Rücksicht nehmen)

*               Erfolgserlebnis, Selbstvertrauen

•                Therapeut-Kind-Beziehung

•                Alltagskompetenzen

•                Selbstständigkeit

•                Motivation

•                Konzentration

•                Ausdauer

•                Aufmerksamkeit

•                Zeiteinteilung

 

Wir wünschen Ihnen von Herzen eine fröhliche Weihnachtszeit

Ihr Fon-Team

Vortrag zum Umgang mit Demenzkranken

Geschrieben von am 13. November 2014 | Abgelegt unter Allgemein

Logopädie und Ergotherapie mit Demenzkranken im FON Institut Stuttgart

Vortrag zum Thema Demenz von Günther Schwarz, Fachberatung Demenz Stuttgart, Autor des Buches „Umgang mit Demenzkranken“ (Psychiatrie-Verlag 2009)

am 09.02.2015 um 18.30 Uhr im FON Institut Stuttgart-Ost, Ostendstraße 106

Inhalte des Vortrags

  • Was bedeutet es, demenzkrank zu sein?
  • Warnzeichen einer Demenzerkrankung und Vorbeugung
  • Diagnose
  • Krankheitsverlauf
  • Tipps und Grundlagen zum Umgang und zur Kommunikation mit Demenzkranken
  • Demenzkranke verstehen
  • Behandlungsmöglichkeiten und Angebote
  • Rechtliche Fragen
Therapeuten und Ärzte erhalten 3 Fortbildungspunkte

Anmeldung unter: vanessa.willikonsky@foninstitut.de

Stimmübungen für Kinder – eine kleine Stimmgeschichte

Geschrieben von am 27. August 2014 | Abgelegt unter Stimme

Viele Kinder haben sich noch nie Gedanken über ihre Stimme gemacht. Die folgende Geschichte gibt die Möglichkeit im Anschluss an das Lesen/ Vorlesen mit den Kindern über die Stimme zu sprechen und somit die Basis für Stimmübungen zu schaffen.

 

Die zauberhafte Stimme der kleinen Meerjungfrau

Im tiefen Meer lebte eine sehr hübsche, kleine Meerjungfrau, die eine wunderschöne Stimme hatte und so gut singen konnte, dass sie die Herzen aller Zuhörer verzauberte, wenn sie sang.

Bei einem Strandspaziergang hörte ein Königssohn den lieblichen Gesang aus der Tiefe des Meeres. Das Lied der kleinen Meerjungfrau berührte sein Herz sehr.

„Ich muss in die Tiefe des Meeres tauchen und sehen zu wem diese liebliche Stimme gehört. Sollte das Mädchen genau so zauberhaft sein, wie sein Gesang, möchte ich es zu meiner Frau machen.“

So ging der Prinz zum alten Zauberer Adam und bat ihn, ihn in einen Meerjungen zu verzaubern, damit er sich auf die Suche nach seiner Braut machen könne.

Der weise Zauberer Adam wusste, dass nichts stärker ist als die Liebe und erfüllte dem Prinzen seinen Wunsch.

Der junge Königssohn, der nun ein Meerjunge war, tauchte in die Tiefe des Meeres und lauschte, bis er wieder den lieblichen Gesang vernahm. Er folgte der Stimme und alsbald fand er die kleine Meerjungfrau. Er blickte sie so zärtlich an, dass die kleine Meerjungfrau sich auch sofort leidenschaftlich in den Meerjungen verliebte.

Unten im Meer wurde eine große Hochzeit gefeiert. Alle Fische und Krabben kamen. Es wurde gesungen und getanzt, bis in den frühen Morgen hinein.

Adam hörte den Gesang am Ufer und war sehr glücklich.

Aus “Der Stimmzauberer” Übungsbuch für die Kinderstimme von Ariane Willikonsky erschienen im FON Verlag www.fonverlag.de

 

Plädoyer für die Freundlichkeit

Geschrieben von am 22. August 2014 | Abgelegt unter Allgemein

Manche Menschen glauben tatsächlich, sie dürften unfreundlich sein, weil sie sich sonst “verstellen” würden. Ich sehe das anders. Ob an der Supermarktkasse, bei einer Business-Mail oder am Telefon, ich wünsche mir überall ein Mindestmaß an Freundlichkeit. ich finde es nicht un-authentisch wenn jemand seine schlechte Laune nicht nach außen trägt. Ein freundliches Lächeln und eine nette Begrüßung gehören für mich schlichtweg zu einem professionellen Auftritt bzw. anständigen Verhalten. Zudem ist ein aufgesetztes Lächeln gesund. Unser Körper denkt dann, wir wären fröhlich und schüttet die passenden Hormone aus, das heißt Freundlichkeit ist auch reiner Eigennutz  – zudem extrem ansteckend!Mehr Erfolg durch Freundlichkeit

Seminar freundlich kommunizieren:

http://www.foninstitut.de/seminar-freundlichkeit.html

Der Stimmzauberer

Geschrieben von am 7. August 2014 | Abgelegt unter Stimme

Ein Übungsheft zur Förderung der kindlichen Sprechstimme.

Wir bringen unseren Kindern bei, wie sie sich Hände waschen, die Haare bürsten oder die Zähne putzen. Wie man die Stimme pflegt, spielt bei der Kindererziehung leider bislang nahezu keine Rolle, dabei ist die Stimme ein sehr wichtiger Teil der Persönlichkeit, der in hohem Maße Einfluss auf die Wirkung und Kommunikation hat und damit den Lebensweg unserer Kinder entscheidend beeinflusst.

Kinder haben große Freude daran mit ihren Stimmen zu experimentieren. Lange bevor ein Kind Laute bildet oder gar Worte und Sätze spricht, quietscht, gurrt, schreit und lallt es mit Begeisterung und großem Einsatz. Wenn diese Stimmfreude von Geburt an unterstützt wird, trägt dies zu einer positiven Persönlichkeitsentwicklung bei.

Die Stimme spiegelt Emotionen „Stimmungen“ wieder, zeigt charakterliche, kulturelle oder psychische Besonderheiten des Kindes auf und beeinflusst Beziehungen. So werden Kinder mit spitzen, lauten, schrillen Stimmen häufig als besonders nervig empfunden, während ein süßes Kinderstimmchen die Herzen der Erwachsenen zum Schmelzen bringt. Mit dem Stimmzauberer lernen die Kinder ihre Stimme spielerisch kennen und mit ihr positiv umzugehen.

Übungen für die kindliche Sprechstimme

Die Übungen im Stimmzauberer eignen sich zum Einsatz in der Stimmtherapie, im Kindergarten, der musikalischen Früherziehung oder zur Unterstützung des Musikunterrichts  in der Grundschule. Die Übungen und Tipps können aber auch in der Familie ohne pädagogische Unterstützung leicht umgesetzt werden.

Der Stimmzauberer ist ab Herbst 2015 im FON Fachverlag erhältlich www.fonverlag.de

Lampenfieber in Präsenz umwandeln mit der BRAVO-Formel

Geschrieben von am 1. August 2014 | Abgelegt unter Rhetorik

Lampenfieber ist nicht negativ. Es zeigt, dass dir dein Auftritt wirklich etwas bedeutet. Lampenfieber erzeugt Energie in deinem Körper (Wärme, Pulserhöhung etc.). Ziel der folgenden Formel ist, diese Energie positiv zu nutzen, indem du das Lampenfieber in Präsenz umwandelst.

Ziehe dich kurz vor deinem Auftritt kurz zurück und wende die folgende Formel an:

Lampenfieber umwandeln in Präsenz 

Bewegung

Laufe mit schnellen Schritten durch den Raum und klatsche dabei kraftvoll über deinem Kopf in die Hände. Zähle dabei laut bis 20.

 

Ruhe

Stelle dich nun ruhig hin. Atme tief ein und langsam auf „sss“ wieder aus. Wiederhole die Übung 3x.

 

Affirmation

Sage 3x laut “Ich bin gut. Ich schaffe das!“

 

Visualisierung

Schließe die Augen und stelle dir gedanklich vor, wie das Publikum nach deinem Auftritt begeistert klatscht und „Bravo“ ruft.

 

Offensive

Wecke deine Kampfgeister. Öffne deine Augen und Arme hierfür weit und sage laut: „Ich bin bereit. Los geht’s!“ Begib dich nun mit zügigen Schritten und offenem Blick zu deinem Auftritt.

 

Geschrieben von: Ariane Willikonsky, mehr Informationen: www.foninstitut.de

Inklusion statt Sonderschule?

Geschrieben von am 16. Juli 2014 | Abgelegt unter Schule

Heute durften wir im Rahmen eines Eltern-Lehrer-Therapeuten-Gesprächs mehr über das Konzept der Schule für geistig behinderte am Favoritepark in Ludwigsburg erfahren. Hier werden Kinder mit kognitiven Schwächen in einem mehrstufigen System ideal auf die Zukunft vorbereitet. Es gibt neben stärkenorientiertem Unterricht in Kleingruppen ein individuelles Lernprogramm, ein Orientierungstraining, Praktika bei Kooperationspartnern und die Möglichkeit parallel zum Unterricht ins Berufsleben zu schnuppern. Viele der jungen Menschen werden dann sogar direkt von den Firmen übernommen. Auch die räumlichen Gegebenheiten und das Unterrichtsmaterial sind perfekt auf die Bedürfnisse der besonderen Schüler ausgerichtet. Zudem sind die Pädagogen speziell ausgebildet und stehen leidenschaftlich hinter dem Konzept ihrer Schule. Leider plagen auch diese tolle Einrichtung Existenzängste, da sich immer mehr Eltern eine Einschulung ihrer Kinder in Regelschulen wünschen. Dabei kann eine Regelschule diesen intensiven Förderweg selbst mit den besten Pädagogen gar nicht leisten. Hinzu kommt aus Sicht der Lehrerin die Sorge, dass die Schüler in Regelschulen gehänselt werden könnten und ihnen so ihre Defizite massiv bewusst werden und sie so an Selbstbewusstsein verlieren. Zum Glück hat der betroffene Vater heute sich dafür entscheiden seinen sehr fröhlichen und bislang selbstbewussten Jungen in der Einrichtung zu lassen und paralell dazu therapeutische Unterstützung wahrzunehmen. Wir glauben fest: das ist der richtige Weg! :-)

Nächste Einträge »